Sport

Jetzt kommt die „Bier-Revolution“ am Hahnenkamm

Jetzt kommt die „Bier-Revolution“ am Hahnenkamm

Vor dem Weltcup-Start wirft bereits das 88. Rennen in Kitzbühel seinen Schatten voraus. Jetzt wurden einige Neuerungen präsentiert – darunter auch eine „Bier-Revolution“ 

Der Weltcup-Winter ist in den Startlöchern und nimmt kommende Woche in Sölden so richtig Fahrt auf. Eines der großen Highlights ist einmal mehr das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel von 18. bis 24. Jänner 2027. In der Gamsstadt laufen die Vorbereitungen dazu bereits an – und begannen mit einem Paukenschlag. Oder besser gesagt einem Fassanstich.

Denn nach 30 Jahren gibt es beim Hahnenkamm-Rennen eine „Bier-Revolution“: Die Zusammenarbeit mit „Gösser“ ging zu Ende. „Wie es so ist in Partnerschaften – irgendwann ist es nicht mehr so prickelnd“, erklärte der Kitzbühel-Sieger von 1982 und jetzige Agentur-Chef Harti Weirather.

Neues auch abseits der Zapfhähne
Nun gibt es für die tausenden Ski-Fans ab 2027 gleich einen Bier-Doppelpack: Die beiden Privat-Brauereien „Erdinger“ und „Stiegl“ werden gemeinsam den Ausschank übernehmen. „Wir werden mit Herz die Partnerschaft leben“, sagte Erdinger-Geschäftsführer Wolfgang Kuffner. „Wir sind wahnsinnig gern dabei“, freute sich Stiegl-Chef Heinrich Kiener.

Aber auch abseits der Zapfhähne wird auf der Streif gewerkelt. „Wir wollen das attraktivste, beste Skirennen der Welt sein – und der beste Gastgeber, den es im Sport gibt“, betonte Weirather.

Bagger im Zielgelände
Deshalb wird im Moment im Zielbereich gebuddelt. „Wir haben die größte Erdbewegungsarbeit seit 1997 im Ziel, weil wir eine dritte Haupttribüne für Abfahrt und Super-G haben werden und die nötigen Leitungen für Strom, Wasser und Kanal graben“, erklärte Michael Huber. Der Präsident des Kitzbüheler Ski Club ist mit seinem Team aber auch bemüht, die Sicherheit der Athleten weiter zu erhöhen. Deshalb wurde das Netz in der Steilhang-Ausfahrt, das 1977 gebaut wurde, ebenso wie das Gschöss-Netz erneuert. „Damit sind alle Netze auf dem neuesten Stand der Technik“, sagte Huber.

Vielleicht verpasst