Karriereende verkündet! Nach der WM ist Schluss
Guillermo Ochoa wird nach der Weltmeisterschaft 2026 seine außergewöhnliche Karriere beenden. Der mexikanische Kult-Torhüter blickt auf sechs WM-Teilnahmen, 153 Länderspiele und zahlreiche Erfolge mit der „El Tri“ zurück.
Während Mexiko bei der Heim-WM vom großen Fußball-Märchen träumt, hat einer der bekanntesten Spieler des Landes bereits eine weitreichende Entscheidung getroffen. Ochoa hört nach dem Turnier auf. Der 40-Jährige sprach darüber in einem Interview mit der FIFA im Rahmen der Initiative „Briefe, die verbinden“ und machte deutlich, welchen Stellenwert die Nationalmannschaft in seinem Leben einnimmt. „Meine Karriere, diese lange Reise, mit einer Weltmeisterschaft in Mexiko zu beenden, ist fantastisch. Die mexikanische Nationalmannschaft war schon immer mein Kompass in meiner Karriere und meinem Leben, sie hat mir Orientierung gegeben.“
Mit seiner sechsten WM-Teilnahme hat sich Ochoa längst einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Neben ihm können nur Lionel Messi und Cristiano Ronaldo auf sechs Weltmeisterschaften zurückblicken.
„Sehe keinen Sinn mehr im Fußball“
Besonders bemerkenswert: Ochoa kann sich offenbar auch keinen Vereinsfußball mehr vorstellen. „Ohne die Nationalmannschaft kann ich mir meine Karriere nicht vorstellen. Ich weiß nicht, wie meine Karriere ohne die Nationalmannschaft aussehen würde. Und jetzt, da meine Zeit bei der Nationalmannschaft zu Ende geht, sehe ich keinen Sinn mehr im Fußball.“
Sein Debüt für Mexiko gab der Torhüter bereits 2005. Seither absolvierte er 153 Länderspiele und liegt damit auf Rang drei der ewigen Bestenliste seines Landes.
Karriere rund um den Globus
Bekannt wurde Ochoa bei CF América, einem der traditionsreichsten Vereine Mexikos. Im Laufe seiner Karriere spielte er außerdem in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien, Portugal und zuletzt auf Zypern für AEL Limassol.
Mit der mexikanischen Nationalmannschaft gewann der Routinier zudem sechsmal den Gold Cup. Bei der aktuellen Weltmeisterschaft steht Ochoa zwar nicht mehr als Nummer eins zwischen den Pfosten, seine Bedeutung für den mexikanischen Fußball ist jedoch weiterhin enorm.
Sollte nach dem Turnier tatsächlich Schluss sein, verabschiedet sich eine der prägendsten Torhüter-Persönlichkeiten der vergangenen zwei Jahrzehnte von der großen Fußball-Bühne.