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Kühbauer scherzt: „Meine Frau hat schon Angst“

Kühbauer scherzt: „Meine Frau hat schon Angst“

Didi Kühbauer und sein neuer Glücksbringer! Nach dem sensationellen Einzug des LASK in die Ligaphase der Champions League will der Meistertrainer seinen Anzug so schnell nicht mehr ablegen. Auch bei den kommenden Auftritten in der Königsklasse soll das ungewohnte Outfit wieder zum Einsatz kommen. „Ich schaue gut aus, das ist ganz klar. So selbstbewusst bin ich schon. Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst“, scherzte der 55-Jährige.

Eigentlich kennt man Kühbauer an der Seitenlinie vor allem im gemütlichen Sportgewand. Doch für die Champions-League-Qualifikation holte der 55-Jährige den Anzug aus dem Schrank und der brachte den Linzern offenbar eine gehörige Portion Glück. Bereits vor dem entscheidenden Duell gegen Celtic hatte Kühbauer angekündigt: „Mit Anzug bin ich nicht besser oder schlechter. Aber auch morgen werde ich im Anzug daherrennen. Wenn es hilft, ziehe ich ihn mein Leben lang an.“

Wunder von Linz
Und geholfen hat es tatsächlich! Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel in Glasgow geriet der LASK auch im Rückspiel vor ausverkauftem Haus in Linz mit 0:1 in Rückstand. Insgesamt lagen die Athletiker damit bereits 0:4 zurück. Was danach folgte, war das Wunder von Linz: Der LASK kämpfte sich sensationell zurück, erzwang die Verlängerung und setzte sich am Ende mit 5:1 durch. Damit war der Einzug in die Ligaphase der Champions League perfekt. Für Kühbauer steht deshalb fest: Der Anzug bleibt.

„Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst“
Dass sich der Burgenländer in seinem neuen Look durchaus gefällt, machte er mit gewohntem Schmäh deutlich. „Der Anzug ist mir ungefähr so wuascht, wie das berühmte Rad in China. Ich schaue gut aus, das ist ganz klar. So selbstbewusst bin ich schon. Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst.“

Für seine Ehefrau gab es allerdings sofort Entwarnung. „Ich bin super zufrieden mit meiner Frau. Keine Sorge, der Anzug wird weitergetragen. Und meine Frau werde ich auch noch die nächsten 10, 15 Jahre haben, wenn ich noch lebe.“

Bei den kommenden Champions-League-Abenden dürfte Kühbauer damit erneut im feinen Zwirn an der Seitenlinie stehen. Solange der Anzug solche Fußball-Wunder mitmacht, gibt es schließlich wenig Grund für einen Outfit-Wechsel.

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