Wenn Jürgen Klopp Frankreichs Fußball-Stars spielen sieht, dann kommen beim Star-Trainer auch Gefühle des Bedauerns hoch. Am Rande des 2:0-Sieges von Frankreich gegen Marokko spricht der Deutsche über seinen „teuersten Nicht-Transfer“.
Vor dem WM-Viertelfinale der „Equipe Tricolore“ gegen Marokko sagte der MagentaTV-Experte: „Für mich ist es gerade extrem hart: Ich habe mit drei Spielern von denen schon mal verhandelt und habe sie nie bekommen.“
Und er verriet auch, um welches illustre Trio es sich handelt: Kylian Mbappe, Ousmane Dembele und Adrien Rabiot. Vor allem um Mbappe hätten die Liverpool-Bosse und Klopp intensiv geworben, als dieser noch für AS Monaco spielte.
„Bei Mbappe war es, bevor er nach Paris gegangen ist. Das waren ungefähr 500 Millionen Euro, der teuerste Nicht-Transfer, den wir je getätigt haben. Von Blackpool nach Nizza geflogen. In Nizza die ganze Familie Mbappe rein, Privatflieger mit fünf Zimmern. Dann sind wir im Kreis geflogen und haben lecker gegessen. Wir durften nicht gesehen werden“, schilderte Klopp. „Es war super – und dann ist er nach Paris gegangen.“ 2017 wechselte der Stürmer zu Paris Saint-Germain – der Superstar kostete 180 Millionen Euro.
Das Handy ging kaputt
Auch Dembele, der später Weltfußballer wurde, hätte Klopp gern gehabt – doch er ging 2016 von Stade Rennes zu Borussia Dortmund. Beim Gespräch mit dem damaligen Teenager habe Klopp schon ein eher negatives Gefühl gehabt.
„Weiß jetzt nicht, ob der überhaupt wusste, wer wir waren“, erinnerte sich der Coach an das erfolglose Treffen. „Dann ist mir das Handy auf den Boden gefallen. Der einzige Outcome an dem Abend war: Mein Handy war kaputt.“