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Kristoffersen: „Ich hatte Angst um meine Frau“

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Das Familienglück von Henrik Kristoffersen wurde kurz nach der Geburt seiner zweiten Tochter von großen Sorgen überschattet. Bei Ehefrau Tonje traten unerwartete Komplikationen auf. „Es war zu keinem Zeitpunkt extrem dramatisch, aber ich hatte Angst um meine Frau“, erzählt der norwegische Ski-Star nun.

34 Weltcupsiege, 102 Podestplätze, zwei Weltmeistertitel und drei Olympiamedaillen stehen in Kristoffersens beeindruckender Karriere zu Buche. Doch ein ganz persönlicher Moment stellte für den 32-Jährigen all diese Erfolge in den Schatten: Am 25. Juli 2026 kam sein zweites Kind zur Welt. Ehefrau Tonje brachte Tochter Linnea zur Welt. Damit durfte sich auch der dreijährige Emil über eine neue Rolle freuen – Kristoffersens erstgeborener Sohn ist nun großer Bruder. „Die kleine Schwester ist endlich hier. Willkommen zu Hause, unser kleines Mädchen“, verkündete Kristoffersen die frohe Botschaft auf Instagram und veröffentlichte dazu mehrere Aufnahmen seiner Tochter.

Auf dem ersten Foto sind Linneas kleine Füßchen zu sehen. Weitere Bilder zeigen den stolzen Bruder Emil sowie Papa Henrik mit dem Neugeborenen auf dem Weg nach Hause. Zahlreiche Ski-Kollegen reagierten auf den Beitrag und ließen ihre Likes da.

Seltene Komplikation nach der Geburt
Doch hinter der glücklichen Nachricht steckten auch bange Stunden. Wie Kristoffersen nun gegenüber der norwegischen Zeitung „Dagbladet“ erzählte, verlief die eigentliche Geburt zwar sehr gut, danach kam es bei Tonje jedoch unerwartet zu Komplikationen. In einem Blutgefäß im Eileiter hatte sich ein Gerinnsel gebildet. Die Ärzte hätten Kristoffersen erklärt, dass es sich dabei um ein „sehr, sehr seltenes“ Phänomen handle.

Für den Ski-Star war die Situation belastend. „Es war zu keinem Zeitpunkt extrem dramatisch, aber ich hatte Angst um meine Frau“, gab Kristoffersen offen zu. Nach der Diagnose ging alles schnell. Innerhalb von nur eineinhalb Stunden erhielt Tonje Kristoffersen ihre erste Injektion mit einem Blutverdünner. Anschließend musste sie noch einige Zeit im Spital bleiben. Mittlerweile gibt es jedoch Entwarnung. „Inzwischen ist sie wieder zu Hause und ihr geht es gut“, berichtete ihr Ehemann.

„Nicht immer ein Zuckerschlecken“
Ob sie die Komplikationen überhaupt öffentlich machen sollten, hatte das Ehepaar zuvor ausführlich besprochen. „Wir haben entschieden, dass es in Ordnung ist, darüber zu sprechen. Das Leben ist nämlich nicht immer ein Zuckerschlecken“, erklärte Kristoffersen. Umso mehr kann der Norweger nun die gemeinsame Zeit mit Tonje und den beiden Kindern genießen.