Liebes-Aus und Goldtor! Das ist Spaniens WM-Held
Andres Iniesta bekommt Konkurrenz – Spanien hat einen neuen Fußballhelden! Ferran Torres schoss die „Furia Roja“ zum zweiten WM-Titel und widmete das Tor der ganzen Nation. Doch neben dem WM-Märchen erlebte der Barca-Star privat eine schwierige Zeit in den vergangenen Wochen ...
„Dieses Tor gehört den 47 Millionen Spaniern, nicht mir oder den 26 Spielern hier“, strahlte Torres im Interview nach dem Finale. „Wir können sehr glücklich sein, auch wenn es viel Kritik gab, hatte ich immer die Kraft weiterzumachen.“ Im Nationalteam und bei Barcelona nicht immer als erster Offensivspieler gesetzt, oft nur in der Reservistenrolle – etwas, das der Goldtorschütze gut wegstecken kann.
Trennung von Freundin
Der 26-Jährige hatte während der WM auch mit privaten Problemen zu kämpfen. Er soll sich vor dem Viertelfinale gegen Belgien von seiner Lebensgefährtin Martina Hunter getrennt haben, was sich unter anderem durch das gegenseitige Entfolgen auf den Social-Media-Kanälen andeutete. Eine offizielle Bestätigung steht jedoch bis heute aus.
Einziges Tor im Finale
Das Final-Tor war sein einziges im Turnier, meist wurde er nur in der Schlussphase für Mikel Oyarzabal eingesetzt, wie auch im Endspiel – da bewies Trainer Luis de la Fuente aber ein goldenes Händchen. Nico Williams köpfelte eine zu weite Flanke in den Rückraum, wo Torres nur auf den Ball lauerte und ihn unter die Latte hämmerte – dann brachen alle Dämme beim Barca-Spieler, der sein Glück wohl selbst kaum fassen konnte.
Der Offensivspieler startete seine Karriere bei FC Valencia, wo er auch den Durchbruch als Profifußballer schaffte. Gute Leistungen und viel Potenzial verschafften ihm einen Transfer zu Pep Guardiolas Manchester City, wo er jedoch nie eine wichtige Rolle übernahm. Nach nur zwei Jahren rief wieder die Heimat und er kehrte zurück nach Spanien – schloss sich dort dem FC Barcelona an.