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Lukas Neumayer gegen Jakub Mensik ohne Chance

· Sport

Mit 9600 Fans war die Stadthalle am Nationalfeiertag quasi ausverkauft. Einen österreichischen Sieg durften sie leider nicht bejubeln. Lukas Neumayer hatte wie zu erwarten gegen den Weltranglisten-16. Jakob Mensik nichts zu holen, verlor 2:6, 2:6.

Er warf alles hinein, punktete mehrmals hintereinander mit wunderbaren Schlägen. Lukas Neumayer zeigte bei seinem ersten Auftritt im Hauptfeld der Erste Bank Open, was ihm dieser bedeutete. Als er sein erstes Aufschlagspiel zu null gewann, feierten die Fans in der ausverkauften Stadthalle den Salzburger. Auch Trainer Günter Bresnik nickte zufrieden.

Doch danach war eben der klare Unterschied zwischen der Nummer 168 und der Nummer 16 der Welt zu sehen. Der aufschlagstarke Jakub Mensik knallte seinem Gegenüber ein Service nach dem anderen um die Ohren, als Returnspieler war für Neumayer nichts zu holen. Daher war es eine schlechte Nachricht für ihn, dass er gleich das Break zum 1:3 kassierte.

Unterstützung der Fans war da
Rasch fand sich Neumayer bei 2:5 mit den ersten Satzbällen konfrontierte, hatte Glück, einen mit einem Smash, der zu einem Netzkanten-Kullerer wurde, abzuwehren. Doch fing sich Luki mit einem Doppelfehler umgehend den vierten Satzball gegen sich ein. Bei diesem half auch Glück nicht mehr. Mensik diktierte, Neumayers Ball landete nach 32 Minuten zum 2:6 im Netz. 

Die Fans versuchten, den Österreicher mit „Let’s go, Luki“-Rufen zu unterstützen. Doch Mensik war einfach übermächtig. Nie zuvor hatte Neumayer gegen einen Top-30-Spieler gespielt, nie einen Top-50-Spieler geschlagen. Das Tempo Mensiks ist er von der Challenger-Tour nicht gewohnt. „Vor allem sein Aufschlag war mir zu schnell. Da bin ich nie in die Rallyes gekommen, obwohl der Return eine meiner Stärken ist“, erklärte der Österreicher nach dem Match. 

So nahm auch der zweite Satz seinen Lauf – nach 1:03 Stunden unterlag Neumayer 2:6, 2:6.