Mader nach Pleite: „Das wird gnadenlos ausgenützt“
Die WSG Tirol hat Aufsteiger Austria Lustenau im Westderby klar mit 4:0 abgeschossen. Hier die Stimmen nach dem Spiel ...
Markus Mader (Lustenau-Trainer): „Die Erwartungshaltung war sehr, sehr hoch durch die Partien zuvor, weil wir dort sehr gut performt haben. In der Bundesliga werden dir dann schon die Grenzen aufgezeigt, wenn es nicht so läuft. Wenn wir uns zu leichte Ballverluste gönnen, wird das gnadenlos ausgenützt. Darum auch diese verdiente Niederlage. In den ersten 25 Minuten haben wir alles im Griff gehabt. Wir waren aktiv, hatten unsere Umschaltmomente. Wir haben dann aber unseren Spielplan verlassen, haben Tiki-Taka gespielt. Das geht nicht, dann hast du den Ballverlust. Aus so einem bekommen wir das erste Tor, das zweite nach einem Eckball von uns, bei dem die Restverteidigung nicht gepasst hat – und dann noch zwei Standards, dann ist die Sache gegessen.“
Philipp Semlic (WSG-Trainer): „Wir sind mit der ersten Aktion sehr gut reingestartet, haben dann aber zu viele Ballverluste gehabt in den Räumen, die wir bespielen wollten. Wir haben dann immer mehr Kontrolle erlangt. Das Wichtigste war heute die Aggressivität, das Zweikampfverhalten gegen den Ball. Es war gut und freut mich sehr, dass wir zu null gespielt haben. Das ist immer die Basis für den Erfolg, gerade auch auswärts. Wir müssen aber vorsichtig sein, es ist das vierte Spiel, das wir gespielt haben. Es war am Ende sicher ein hochverdienter Sieg. Ich will schon die Kirche im Dorf lassen. Es war eine gute Leistung, aber du bekommst dafür auch nur drei Punkte.“