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Max Schmiedl fährt nun wieder auf der Siegerstraße

· Culture

25 Jahre ist es her, dass Max Schmiedl als Gewinner der beliebten ORF-Reality-Show „Taxi Orange“ über Nacht zum Star wurde. Doch nach seinem Sieg folgten viele schwierige Jahre. Nun brilliert der 55-jährige Wahlburgenländer wieder in seinem Brotberuf, der Schauspielerei. Mit der „Krone“ sprach er über Neid, Eifersucht, Schickssalsschläge und seine Meinung über Reality-TV.

„Krone“: Wie hat Ihr Sieg bei „Taxi Orange“ Ihr Leben verändert?
Max Schmiedl: Ich hatte davor schon eine gewisse Bühne. Nach meiner Schauspielausbildung am Wiener Volkstheater hatte ich zehn Jahre lang als Mime gearbeitet. Zuerst am Theater Osnabrück, wo ich etwa den „Puck“ in Shakespeares „Sommernachtstraum“ und den „Franz“ in Schillers „Die Räuber“ spielte. Dann am Staatstheater Karlsruhe, wo ich zum ersten Mal den Ferdinand in „Kabale und Liebe“ zum Besten gab. In dieser Zeit lernte ich Carl Philip von Maldeghem, den heutigen Intendanten des Salzburger Landestheaters, kennen. Er war damals Referent von Intendant Lutz Hochstraate. Nachdem ich Hochstraate in einem Stück positiv auffiel, bot er mir an, nach Salzburg zu wechseln. Um die paar Monate dazwischen zu überbrücken, nahm ich aus Jux und Tollerei am „Taxi Orange“-Casting teil. Ich hatte keinen Tau, was mich da erwartet. Der Hype war gigantisch ...