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„Maximal unfair!“ Schweizer toben nach Quali-Drama

„Maximal unfair!“ Schweizer toben nach Quali-Drama

Hängende Köpfe beim FC Thun: Trotz einer komfortablen Führung gegen Dinamo Zagreb platzten die Champions-League-Träume des Schweizer Klubs. Für Aufregung sorgt der Platzverweis für Kapitän Marco Bürki.

Es war ohne Zweifel das verrückteste Spiel in der 2. Champions-League-Qualifikationsrunde am Dienstag. Nach dem 1:1 im Hinspiel lag der FC Thun überraschend mit 2:0 bei Dinamo Zagreb in Führung. Rund 25 Minuten vor Ende der Partie lag ein Spieler der Schweizer am Boden, Thun spielte den Ball ins Aus.

Wenig später warf Zagrebs Fran Topic den Ball fair zurück. Doch Teamkollege Lukas Kacavenda ging sofort ins Pressing, überraschte damit Thuns Marco Bürki. Dieser brachte den Zagreber mit einem Foul zu Fall und sah nach VAR-Eingriff wegen seiner Notbremse die Rote Karte.

Sehenswerter Siegestreffer
Sein Platzverweis läutete schließlich die Wende ein. Die Kroaten glichen in Überzahl noch in der regulären Spielzeit aus. In der Verlängerung wurde Moris Valinicic mit einem sehenswerten Treffer zum Matchwinner. 3:2 für Zagreb - damit musste der FC Thun den Traum von der „Königsklasse“ begraben.

Hier der Siegestreffer im Video:

„Bei uns zu Hause gibt er keine Rote“
„Ich finde keine Worte. Schlussendlich bin ich stolz, wie wir es im Block zusammen verteidigt haben, jeder hat das letzte Hemd gegeben. Vor der Roten Karte waren sie maximal unfair. Sie spielen uns den Ball zurück und gehen sofort ins Pressing. Danach ist es nicht gut gespielt, aber trotzdem“, schimpfte Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli gegenüber SRF. „Und dann Rot zu geben, obwohl Justin (Anm. d. Red.: Roth) noch so nah ist. Das ist schon sehr mutig. Bei uns zu Hause gibt er da wahrscheinlich keine Rote.“

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