Mercedes-Frust: Wolff kündigt nun Konsequenzen an
Formel-1-Frust in Barcelona: Bei Mercedes war der Ärger über das Ende der Siegesserie am siebenten Rennwochenende der Saison groß. Teamchef Toto Wolff kündigt nun Konsequenzen an. Werden die Regeln bei den „Silberpfeilen“ geändert?
George Russell musste sich in seinem 100. Rennen mit dem zweiten Platz begnügen, nachdem er zur Rennhalbzeit noch in Führung gelegen war. WM-Leader Kimi Antonelli rollte fünf Runden vor Schluss als Zweitplatzierter aus, weil sich sein Bolide abschaltete. „Es war ein Scheißrennen für uns. Man kann keine Meisterschaften gewinnen, wenn die Autos ausfallen“, monierte Toto Wolff im ORF.
Mit Hamilton, seinem langjährigen Erfolgsgaranten, freute sich Wolff aber sehr. „Er hat so lange gewartet und so hart gearbeitet“, sagte der Wiener. Aber der Rennverlauf – u.a. mit einem glücklichen virtuellen Safety Car für Hamilton - wurmte Wolff.
„Überdenken jetzt unsere Regeln“
Auch ein Zweikampf zwischen Russell und Antonelli, als diese das Rennen angeführt hatten, brachte den Teamchef zum Grübeln. Da sei „irrsinnig viel Rennzeit“ verloren gegangen, sagte er, „weil wir sie fighten haben lassen. Das ist etwas, wo wir unsere Regeln überdenken müssen. Weil wir haben jetzt einen echten Gegner.“
Antonelli hat noch 51 Punkte Vorsprung
Dieser hört auf den Namen Lewis Hamilton. Vor dem Großen Preis von Österreich in Spielberg beträgt Antonellis Vorsprung auf seinen um 22 Jahre älteren Vorgänger bei Mercedes nun 51 Punkte.