Monster-Maschinen fräsen sich ab sofort durch Berg
Ein bisschen Respekt hat man schon vor den Maschinen, die sich ab sofort 24 Stunden, sieben Tage die Woche durch den Mönchsberg fräsen. Am Donnerstag erfolgte der Start für die Aushöhlung des Berges. Werkstätten der Festspiele werden in dem dort entstehenden Neubau Einzug halten.
Glück auf! Das gilt ab sofort für die Bergleute der Festspielbaustelle. Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden bis zu 40 Arbeiter zeitgleich an der Aushöhlung des Mönchsberges arbeiten.
Schritt für Schritt bahnen sich die Arbeiter ihren Weg in den Berg. Ende 2028 sollen die schweren Geräte gänzlich in den Berg versetzt werden können. Denn bis dahin wird genug Gestein aus dem Inneren heraus geschafft worden sein um gänzlich unter Tage weiterbauen zu können.
Entstehen sollen im Berg neue Werkstätten für unterschiedliche Festspiel-Gewerke. Über den mehrere Jahre langen Bauprozess wachen wird wie beim Bergbau üblich: die heilige Barbara.
Abt Johannes Perkmann gab am Donnerstag seinen Segen dazu. Namenspatin des Stollens wird die leitende Betriebsrätin der Salzburger Festspiele, Simone Monu.