Politik

Musterschüler? Ihre Noten für die Regierung

Musterschüler? Ihre Noten für die Regierung

Die Ferien haben in Teilen Österreichs begonnen – und auch die Regierung verabschiedet sich nach der kommenden Plenarwoche wohl in die Sommerpause. Verdient? Das entscheiden Sie! Vergeben Sie jetzt Ihre Noten für die Leistungsbilanz von Stocker, Babler, Schellhorn und Co.

Seit 16 Monaten lenkt die erste Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS die Geschicke Österreichs und schlägt sich mit dem größten Budgetloch aller Zeiten, der höchsten Teuerung und dem dramatisch marodierenden Gesundheitssystem herum. Die Performance der 15 Minister und Ministerinnen sowie sieben Staatssekretärinnen und Staatssekretäre fällt dabei höchst unterschiedlich aus. 

Jetzt entscheiden Sie!
Wer hat im abgelaufenen Schuljahr brav mitgearbeitet? Wer konnte dem Unterricht folgen, wer sind die Streber in der Bundesregierung – und wer bleibt sitzen? Vergeben Sie hier Ihre Noten von 1 („Sehr gut“) bis 5 („Nicht genügend“):

Musterschüler oder Sitzenbleiber?
Während Außenministerin Beate Meinl-Reisinger etwa den Sitz als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat als Erfolg für sich verbuchen kann, fällt ihr Staatssekretär Sepp Schellhorn vor allem mit dem Scheitern an 94 seiner 113 Maßnahmen zum Bürokratieabbau auf. 

Bei der ÖVP muss Kanzler Christian Stocker sogar in den eigenen Reihen um seine Wehrreform kämpfen, verteidigte Umweltminister Norbert Totschnig die Agrardieselvergütung für die Landwirte gegen sämtliche Sparmaßnahmen.

Stichwort sparen: Da schafft es der rote Finanzminister Markus Marterbauer das Kunststück, trotz harter Budgetansagen in der Beliebtheit immer noch weit vor seinen Vizekanzler Andreas Babler – und das, wo er doch stets betont, die Österreicher mit Mehrwertsteuersenkung, Mietpreis- und Spritpreisbremse zu entlasten. So viel Engagement für den kleinen Mann – das muss doch für ein „Sehr gut“ reichen, oder?

Das finale Zeugnis gibt‘s am letzten Schultag
Die – anonyme – Abstimmung läuft bis zum Donnerstag, 9. Juli. Haben Sie alle Noten vergeben, können Sie laufend mit den Durchschnittsbewertungen der „Krone“-User vergleichen. Am Freitag, dem letzten Schultag, „verteilt“ die „Krone“ dann das Endergebnis an die Politik.

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