Nächste Strafe: Jetzt meldet sich Hamilton zu Wort
Lewis Hamilton hat nach dem Qualifying in Ungarn die nächste Strafe in der laufenden Formel-1-Saison kassiert. Ein Umstand, der dem Ferrari-Piloten Kopfzerbrechen bereitet: „Manchmal hat man einfach kein Glück. Wieder ein Wochenende, an dem ich mich während aller Trainingssitzungen großartig gefühlt habe, aber dann ist einfach alles schiefgelaufen!“
Strafe wegen „unnötiger Behinderung“ von Oscar Piastri – so lautete das Urteil der FIA am Samstagabend. Hamilton wurde mit einer Rückversetzung um drei Startplätze bestraft. „Ich habe gedacht, jeder hat seine Runde bereits beendet“, so der 41-Jährige. Ein Rückschlag für den Rekordchampion!
Es sei „extrem frustrierend, so nah an der Pole-Position dran zu sein und dann von Platz 5 zu starten“, schreibt Hamilton via Instagram.
Mit 45 Zählern Rückstand ist Hamilton aktuell erster WM-Verfolger von Mercedes-Star Kimi Antonelli, der ebenfalls eine Strafe kassierte, weil er bei einer Gelb-Phase nicht ausreichend vom Gas gegangen war. „Ich versuche immer, positiv zu bleiben – im Sport geht es immer um Höhen und Tiefen, aber auch um die kleinen Dinge dazwischen. Jeder Punkt zählt – und man muss jede Chance nutzen. Nach drei Strafen an drei Wochenenden wird es jedoch langsam schwierig, diese positive Einstellung beizubehalten“, hadert Hamilton.
„Wir sind konkurrenzfähig“
Dennoch herrscht große Zuversicht für das Rennen am Hungaroring am Sonntag (15 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker). „Das Auto fühlt sich immer besser an und wir sind konkurrenzfähig“, betont Hamilton, der nach seiner Strafe nun jedoch eine Aufholjagd benötigt.