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Nächtliche Angriffe: Iran kündigt Deal mit USA auf

Nächtliche Angriffe: Iran kündigt Deal mit USA auf

Das Regime in Teheran sieht sich nicht mehr an das Rahmenabkommen mit den Vereinigten Staaten gebunden. Denn mit ihren „aggressiven Maßnahmen“ hätten die USA dagegen verstoßen, hieß es am Samstag.

„Leider haben die Amerikaner mit ihren aggressiven Maßnahmen gegen ihre Verpflichtungen aus der Absichtserklärung von Islamabad verstoßen“, sagte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi in einem TV-Interview. Daher fühle sich auch der Iran nicht mehr an die Vereinbarung gebunden, weshalb man das Abkommen ausgesetzt habe.

Seit sieben Nächten Angriffe
Jetzt sei man damit beschäftigt, „das Land zu verteidigen“, zitierte die Nachrichtenagentur Fars den Minister. Zuvor hatten die USA den Iran in der nunmehr siebenten Angriffsnacht in Folge angegriffen. Dabei starben im Iran Regierungsangaben zufolge mindestens 50 Menschen. Mehr als 500 Menschen seien bei den US-Angriffen verletzt worden, hieß es am Samstag vom Gesundheitsministerium in Teheran.

Endgültiger Deal in weiter Ferne
Die USA und der Iran hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormuz. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe, die immer wieder gebrochen wurde. Anfang Juli war der Konflikt wieder weiter eskaliert.

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