Neue Nummer eins: Zverev stichelt gegen Becker
Ab Montag ist Alexander Zverev ganz offiziell die Nummer eins der Tennis-Welt! Ein Meilenstein, den der Deutsche auch nutzte, um mit seiner Hass-Liebe Boris Becker abzurechnen.
Seit Donnerstag ist es amtlich: Mit seinem Einzug ins Viertelfinale der Erste Bank Open ist Zverev an die Spitze des ATP-Rankings geklettert. Bleibt er bis zum Finale der Australian Open dort – wovon durchaus auszugehen ist – wäre er 13 Wochen lang die Nummer eins. Becker, bis gestern die einzige deutsche Nummer eins seit Einführung des Rankings, blieb „nur“ zwölf Wochen ganz oben.
Mit dieser Info im Hinterkopf konnte sich Zverev im Anschluss an seinen Sieg gegen Tallon Griekspoor einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. „Eine Woche mehr als Boris? Sehr gut. Dann hat sich ja der Sieg gelohnt“, grinste der Hamburger.
„Seit drei Jahren kritisiert“
Das Verhältnis zwischen Becker und Zverevz? Es ist kompliziert. Zwar bezeichnet sich der 58-Jährige stets als großer Fan seines Landsmannes, spart auf der anderen Seite aber auch nicht mit Kritik. „Mich hat immer nur einer die vergangenen Jahre kritisiert, so seit drei Jahren. Und das interessiert mich wenig. Immer, wenn er was gesagt hat, ist das Gegenteil passiert, damit kann ich sehr gut leben“, setzte Zverev deshalb nun zum Konter an, ohne einen Namen zu nennen.
Auf dem Court ist der 29-Jährige bereits am Freitag wieder gefordert. Im Viertelfinale von Wien bekommt es Zverev mit dem Briten Arthur Fery zu tun.