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Neuer: Große Karriere „kein Freifahrtschein“

Neuer: Große Karriere „kein Freifahrtschein“

Bayern-Keeper Manuel Neuer erlebte am Samstag beim 2:2 in Augsburg einen rabenschwarzen Tag, patzte gleich zweimal entscheidend. Der Entdecker des 40-Jährigen meint, dass zwei Fehler keine Karriere beenden würden, aber: „Eine große Karriere darf auch kein Freifahrtschein sein.“

Mirko Slomka verhalf als damaliger Schalke-Trainer Neuer im Jahr 2006 zum Bundesliga-Debüt – der war zu dieser Zeit gerade mal 20 Jahre alt. Slomka verriet in seiner Instagram-Kolumne „Der zweite Blick“, schon damals gesehen zu haben, dass Neuer „ein außergewöhnlicher Torwart“ ist.

Nun stelle sich die Frage, wer stark genug ist, „einem so großen Gewinner rechtzeitig zu sagen, wann Schluss ist“? Slomka, der seit Jahren als TV-Experte arbeitet, bezeichnet den heutigen Bayern-Keeper als „Kannibalen“, der „unstillbaren Hunger nach Siegen, nach dem nächsten Titel“ habe. Diese Eigenschaft, die ihn groß gemacht habe, könne Neuer nun das Aufhören schwer machen.

„Trainer und Verantwortliche tragen Verantwortung“
„Solche Champions haben gelernt, Zweifel zu besiegen. Kritiker zu widerlegen. Grenzen zu verschieben. Warum sollten sie ausgerechnet jetzt glauben, dass eine Grenze endgültig ist? Wo andere ein Warnsignal sehen, sehen sie die nächste Herausforderung. Deshalb tragen auch Trainer und Verantwortliche Verantwortung. Sie müssen ehrlich beurteilen: Was leistet Manuel heute? Was braucht die Mannschaft? Und sie müssen ihm ihre Antwort zumuten“, so Slomkas Analyse.

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