Neuer Konkurrent: ÖFB-Kicker in Bremen unter Druck
Aller guten Dinge sind drei: Gilt dieses Sprichwort auch für ÖFB-Legionär Marco Grüll? Der Stürmer geht in seine dritte Saison mit Werder Bremen und gerät dabei immer stärker unter Druck. Nun hat er auch noch einen neuen Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekommen.
Für Grüll war die vergangene Spielzeit, wie für Werder generell, eine Saison zum Vergessen. Abstiegskampf statt Traum von Europa und der ehemalige Rapidler zeigte zwar immer wieder eine beherzte Leistung, mit Toren konnte er die Bremer aber kaum unterstützen. Nur drei Treffer standen am Ende auf seiner Liste.
Für sich selbst, seinen Verein und auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick zu wenig. So musste sich Grüll die WM auch von zu Hause anschauen. „Er spielt sehr mannschaftsdienlich, kam in der Vorsaison deshalb nicht immer in die torgefährlichen Räume“, bricht Werder Sport-Boss Peter Niemeyer gegenüber „Bild“ eine Lanze für den Österreicher.
Weiterer Stürmer soll kommen
Allerdings kann auch das die Tatsache nicht kaschieren, dass der 28-Jährige bei den Deutschen unter Druck geraten ist. Denn mit Cedric Itten hat Werder einen neuen Stürmer ins Team geholt. Zusammen mit Youngster Salim Musah dürfte er ernsthafte Konkurrenz für Grüll bedeuten.
Zumal man im Bremen keinen Hehl daraus macht, dass man sich noch einen weiteren Topstürmer ins Boot holen möchte. „Im Trainingslager ist er aufgrund von Erkrankungen anderer Spieler auf anderen Positionen zum Einsatz gekommen. Bald wird Marco wieder offensiver spielen können. Von links nach innen zu ziehen und mit rechts abzuschließen, das ist seine Waffe“, stärkt Niemeyer dem ÖFB-Kicker nochmal den Rücken. Doch Grüll muss schnell abliefern.