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New York hat große Probleme mit Antisemitismus

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Der „Big Apple“ muss aktuell eine hohe Zahl antisemitischer Übergriffe verzeichnen. Bürgermeister Zohran Mamdani hat nun Gegenmaßnahmen angekündigt.

„Die Zahlen sind eindeutig: Jüdische New Yorker machen nur zwölf Prozent der Stadtbevölkerung aus, sind aber Opfer von etwa der Hälfte aller gemeldeten Hassverbrechen“, schrieb Mamdani in einem am Dienstag vorgestellten Bericht.

Jüdinnen und Juden seien angegriffen worden, weil sie eine Kippa oder einen Davidstern trugen, hätten Beschimpfungen auf der Straße erlebt und seien mit Hakenkreuz-Schmierereien konfrontiert worden, hieß es in einem Bericht der New Yorker Polizei. Zu den angekündigten Maßnahmen gehört eine deutliche Aufstockung der Mittel für den Kampf gegen Hasskriminalität von drei auf 29 Millionen Dollar jährlich.

Außerdem soll mehr Geld für den Schutz von Synagogen bereitgestellt und eine Arbeitsgruppe zur Sicherheitsinfrastruktur jüdischer Gotteshäuser wieder eingesetzt werden. Geplant sind auch städtische Informationskampagnen gegen Antisemitismus.

Mehr Unterricht über den Holocaust geplant
Auch an öffentlichen Schulen soll der Kampf gegen Antisemitismus verstärkt werden. Vorgesehen sind unter anderem mehr Unterricht über den Holocaust, zusätzliche Besuche im Museum of Jewish Heritage und ausgeweitete Fortbildungen für Lehrkräfte.

Der linksgerichtete Mamdani ist der erste muslimische Bürgermeister New Yorks. Er setzt sich seit Jahren für die palästinensische Sache ein und kritisiert Israel scharf. Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu wiederum wirft Mamdani vor, Antisemitismus zu schüren.