Voice of Freedom Повна версія

Ofner: „Zaches Match, nie wirklich reingefunden“

· Sport

Zum vierten Mal in Folge war für Sebastian Ofner beim Turnier in Kitzbühel nach dem Auftaktspiel Schluss. „Es war ein zaches Match, ich habe nie wirklich reingefunden“, sagte der 30-jährige Steirer am Dienstag nach der Pleite gegen Alex Molcan.

Ofner fehlte von Beginn an sichtlich der „Touch“, was dieser auch bestätigte. „Ja. Ich glaube, dass gerade hier in Kitzbühel, wenn man sich nicht ganz so fühlt, dann ist es sehr schwierig“, gestand Ofner. Vor allem die verlässliche Rückhand ließ ihn an diesem Tag im Stich.

Warum es bei ihm in Kitzbühel mit Ausnahme des Halbfinales vor neun Jahren nicht so läuft, weiß Ofner: „Ich glaube generell, dass ich kein Spieler bin, der die Höhenlage liebt. Ich würde auch nie in Gstaad spielen.“

Nun folgt Hartplatzsaison
Großen Handlungsbedarf sieht Ofner allerdings auch nicht. „Ich werde ein, zwei Tage nicht viel machen, dann geht es auf Hardcourt. Ich werde die Amerika-Tour spielen“, sagte der 30-Jährige. Bei den ATP-1000-Turnieren in Montreal und Cincinnati ebenso wie bei den US Open wird sich Ofner in der Qualifikation versuchen, dazwischen sind Challenger in Cancun und Quebec eingeplant.

Seine Saisonzwischenbilanz vor Beginn der Hartplatzsaison sieht er dennoch positiv. „Bis auf die letzten zwei Wochen war das schon eine recht solide Saison. Ich habe knapp 480 Punkte bisher. Das Ziel sind die Top 100, das sind noch 150 bis 200 Punkte. Ich habe noch etliche Turniere, das ist ein mehr als realistisches Ziel.“ Im ATP-Race liegt Ofner aktuell auf Platz 89. Als einen Höhepunkt in diesem Jahr sieht er auch noch den Davis Cup gegen Belgien Mitte September. „Heim-Davis-Cup ist immer was Besonderes, aber wir haben ein unglaublich toughes Team als Gegner. Das wird richtig schwierig.“