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Politischer Widerstand und Ackerbau mit KI

· Culture

Die Linzer Ars Electronica findet von 9. bis 13. September statt. Schon vorher hat man bei mehreren Wettbewerben Preisträger ausgewählt. Fazit: Auch Künstliche Intelligenz (KI) wird immer mehr zu Werkzeug für Kunst- und Sozialprojekte, die aber erst beim Festival präsentiert werden. 

Das Medienfestival Ars Electronica rückt heuer das Motto „Zukunft beginnt“ in den Fokus, mit dem Untertitel „Negotiating Humanity/Für Menschlichkeit eintreten“. Auch die prämierten Arbeiten des Prix Ars Electronica beziehen sich auf das Thema, wir haben darüber berichtet.

Installationen, in denen KI steckt
Die Verleihung des Prix – die sogenannte „Award Ceremony“ – findet heuer am Donnerstag, 10. September, im Linzer Design Center statt. Dabei werden nicht nur Goldene Nicas übergeben, sondern auch die Preisträger des „State of the Art(ist) Award“ geehrt. Dieser neue Preis ist der Kunst über Macht, Widerstand und Menschenrechte gewidmet.

Der Hauptpreis geht heuer an den kolumbianischen Künstler Paolo Almario, der in der Installation „Marmelade“ die politische Verfolgung seiner Familie thematisiert.

Afrika als Pionier in der Landwirtschaft
Erstmals präsentiert sich bei der Ars Electronica auch die „AI for Social Impact“- Initiative, die ebenfalls Preise vergibt. Die neue Auszeichnung ist eine Kooperation von Care Österreich und Ars Electronica und würdigt Projekte, die KI zur Bewältigung sozialer, ökologischer und humanitärer Herausforderungen einsetzen.

Dazu gehört u.a. „Farmer Lifeline“ aus Nairobi, das solarbetriebene KI-Geräte entwickelt, die dauerhaft auf den Feldern installiert werden. Pflanzenkrankheiten werden so rascher entdeckt. Alle prämierten Projekte werden bei Ausstellungen im Rahmen der Ars Electronica in Linz „live“ präsentiert.