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Rangnick: „Als wir aufgewacht sind, haben wir …“

Rangnick: „Als wir aufgewacht sind, haben wir …“

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat sich auch Stunden nach Ende des dramatischen WM-Showdowns gegen Algerien (3:3) fassungslos präsentiert. Viel Schlaf konnte er nicht finden. Mittlerweile ist man aber zurück in der „Basis“ in Santa Barbara und hat Zeit, alles zu verarbeiten. 

Nach dem Match ging es zurück ins Base-Camp nach Santa Barbara – doch die Emotionen des Spiels haben Teamspieler und Teamchef weiter im Griff. Viel geschlafen hat man ohnehin nicht, erklärt Rangnick gegenüber Servus TV. 

„Ein oder zwei Stunden“ seien es dann aber doch gewesen, so der Teamchef, der betont: „Als wir aufgewacht sind, haben wir uns gefragt, ob das alles nur ein Traum war – oder wirklich so passiert ist.“ Immerhin habe er in 40 Jahren als Trainer noch nichts Vergleichbares erlebt, stellt Rangnick klar.

Mitleid mit iranischem Team
Während der Deutsche an seine eigene Gefühlsachterbahn in den entscheidenden Minuten denkt, hat er auch Mitleid mit der iranischen Mannschaft, die sich durch das Remis von der WM verabschieden musste. „Sowas ist extrem bitter und tut mir auch sehr leid für die Iraner. Die hatten in ihrem Spiel auch Pech mit dieser VAR-Entscheidung. Aber so ist Fußball.“

Für das ÖFB-Team gibt es erst einmal Zeit, um die Ereignisse zu verarbeiten, erklärt der Trainer. Anschließend liegt der Fokus dann auf dem Kracher im Sechzehntelfinale gegen Spanien am Donnerstag (ab 21 Uhr MESZ im sportkrone.at-Liveticker). „Wir haben auf jeden Fall noch Luft nach oben. Aber die Mentalität stimmt“, so Rangnick abschließend. 

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