Er rechne mit einem natürlichen Verschleiß, darum seien auch mehr Mini-Mozarts produziert worden – so zumindest ließ es deutsche Bildhauer Ottmar Hörl wissen, als er die Ausstellung mit rund 320 Mini-Mozarts im Mirabellgarten in Salzburg eröffnete.
Gut zwei Wochen später fehlen rund ein Drittel der 50 Zentimeter großen, goldenen Mozart-Nachbildungen. Diese sind nur lose im Boden verankert.
Zwar gehe die Zahl der Diebstähle langsam zurück, vor allem nach Wochenenden würden aber meist mehrere der Statuen fehlen. Das teilte die Stiftung Mozarteum mit.
2017 hat Hörl in Bayreuth 115 Wagner-Skulpturen aufgestellt. Kurz darauf waren sie alle gestohlen.
Ob die Skulptureninstallation des deutschen Konzeptkünstlers Ottmar Hörl tatsächlich wie geplant bis 30. August zu sehen sein wird, ist nun fraglich. Die Stiftung Mozarteum, als Initiator der Installation appelliert: „Bitte nicht entnehmen!“
Wohl keine strafrechtlichen Konsequenzen für Souvenir-Sammler
Strafrechtliche Konsequenzen drohen den Souvenir-Sammlern übrigens nicht – zumindest nicht von Seiten der Stiftung Mozarteum. „Die Mozartfiguren gehören dem Herrn Hörl. Er hat gesagt, sie seien im öffentlichen Raum aufgestellt, er freue sich, wenn die Figuren auch ihren Weg woandershin finden. Ich glaube darum nicht, dass er die Diebstähle anzeigen wird.“