Scharfe Kritik! Aufregung um ÖFB-Gruppengegner
Dieses Duell birgt schon vor Anpfiff reichlich Anlass für Aufregung. Vor dem Match von Österreichs Gruppengegnern in der Nations League, Israel und Irland, hat eine Aussage des irischen Nationaltrainers die Wogen hochgehen lassen.
„Wir spielen nicht mit Völkermord, wir spielen gegen Völkermord. Wir spielen gegen Israel, wir spielen nicht mit Israel“, hatte Irlands Fußball-Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson bei der Kaderbekanntgabe vor den anstehenden Nations-League-Partien erklärt und damit für heftige Kritik gesorgt.
Auf die Aussagen des Isländers folgten Protestaktionen – unter anderem auch vor dem irischen Mannschaftshotel. Nun hat auch der israelische Fußballverband scharfe Kritik geübt. „Leider haben wir noch kein Heilmittel gegen die Dummheit, Ignoranz und Heuchelei gefunden, die der Nationaltrainer Irlands an den Tag legt. Wir spielen nicht mit Ignoranz, Heuchelei und Dummheit – wir spielen gegen den Trainer, der all das verkörpert“, schreibt der Verband auf seinen Social-Media-Kanälen.
Boykott wurde gefordert
Die beiden ÖFB-Gruppengegner treffen in den kommenden Wochen gleich zweimal aufeinander. Gespielt wird dabei jeweils auf neutralem Boden und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In Irland war im Vorfeld sogar über einen Boykott der Spiele nachgedacht worden.
Mehr als 160 irische Sportler hatten dies – als Reaktion auf das israelische Vorgehen in Gaza – in einem offenen Brief gefordert.