Ende gut, alles gut – oder doch nicht? Eigentlich schien bei den Deutschen nach dem spät von einem 0:1 in ein 2:1 gedrehten WM-Duell mit der Elfenbeinküste der Himmel voller Geigen zu hängen – doch nach dem ersten Jubel kommt nun auch Kritik auf: vor allem an Joshua Kimmich! Für Deutschland-Legende Thomas Müller habe der DFB-Captain entscheidende Schwächen gezeigt …
Obwohl vorab von allen Seiten vor dem schnellen Ivorer Yan Diomande gewarnt worden war, hatte sich Kimmich vor dem Gegentor überlaufen lassen – und der (Noch-?)Leipziger hatte im Anschluss mit einer Hereingabe das 1:0 für die Elfenbeinküste vorbereiten können.
Doppeln hätte besser funktionieren müssen
Als Experte für Magenta-TV meinte Müller nun, dass gerade gegen schnelle Außenspieler das Zusammenspiel auf den Seiten, das Doppeln von Abwehr- und Mittelfeldspieler Felix Nmecha besser funktionieren hätte müssen.
Kimmich hätte die rechte Außenbahn konsequenter schließen „und dann auch aggressiver in den Zweikampf rausstechen“ müssen. Müller lobte in diesem Zusammenhang das linke DFB-Pärchen, „Nathaniel Brown hat das mit Flo Wirtz ein bisschen besser gemacht …“
„Kimmich hat zu viel Platz gelassen!“
Eine exklusive Meinung von Müller? Mitnichten, denn auch Ex-Teamspieler Per Mertesacker zeigte sich in seiner Funktion als ZDF-Experte nicht hundertprozentig zufrieden mit Kimmich. „Für mich öffnet er die Seite zu sehr, Kimmich hat zu viel Platz gelassen.“