Die Formel 1 bog nach dem Grand Prix von Ungarn in eine dreiwöchige Sommerpause ab. Zeit, den Fahrern eine Art „Semester-Zeugnis“ auszustellen. Dabei gibt es – jeder kennt es aus der Schulzeit – neben den Musterschülern auch das eine oder andere Sorgenkind ...
„Ich hätte mir nie vorstellen können, in dieser Situation zu sein. Das ist die beste Art, in die Sommerpause zu gehen. Wir müssen aber weiter Druck machen, denn die zweite Saisonhälfte wird intensiv“, strahlte Musterschüler Kimi Antonelli nach seinem dritten Platz in Ungarn. Mit dem der 19-jährige Italiener seinen Vorsprung in der WM auf 50 Zähler ausbaute. Mental stark, extreme Reife, auf der Strecke abgebrüht – Eigenschaften, die einen (kommenden) Weltmeister auszeichnen und welche, die den Mercedes-Piloten heuer schon zu sechs GP-Siegen und einem Sprint-Triumph geführt haben – Sehr gut.