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Siegerfotos: Spanien und FIFA pfeifen auf Trump

· Sport

Weil er einmal mehr nicht von der Bühne wollte, sorgte Donald Trump bei Spaniens WM-Triumph am Sonntag für bizarre Szenen. Bei den offiziellen Siegerfotos pfeifen jedoch sowohl der spanische Verband als auch die FIFA auf den US-Präsidenten.

Sportlich war das Finale eine Machtdemonstration der Spanier gegen Titelverteidiger Argentinien, der sich fast nur mit Härte und Nickeligkeiten zu wehren wusste. Rodri und Co. bekamen am Sonntag verdient den Pokal von Donald Trump übergeben.

Wie schon nach dem Klub-WM-Finale im Vorjahr wollte Trump die Bühne für die ersten Siegerfotos nicht verlassen. Erst nach einigen Sekunden wurde er von FIFA-Präsident Gianni Infantino sanft zur Seite begleitet. Trump unterhielt sich noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand zu posieren.

Auf offiziellen Siegerfotos nicht zu sehen
Wenige Stunden nach dem Triumph veröffentlichte der spanische Verband ein Jubelbild der WM-Helden. Der US-Präsident war darauf nicht zu sehen.

Dass Trump auch auf dem offiziellen Siegerfoto der FIFA fehlt, ist jedoch unerwartet. Denn Chef Infantino gehörte in den vergangenen Monaten schließlich zu den engsten Vertrauten von Trump. Letzterer wurde jedoch vom Weltverband beim Posting eiskalt ignoriert. Das Bild ist rechts abgeschnitten, nur noch ein Hauch von Trump ist zu sehen.

Trump: Fußball-WM „sofort“ wieder in die USA
Trump kündigte übrigens am Rande des Finales an, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. WM-Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.