Skurrile Hommage an den weltberühmten Dürer-Hasen
An der Albertina groß gefeiert und weltberühmt: Der „Feldhase“ von Albrecht Dürer aus 1502. Jetzt gibt es nicht nur auf dem Dach der Albertina in Wien, sondern auch im Waldviertel eine Hommage an das mit unzähligen Pinselstrichen gemalte Meisterwerk.
Die Albertina in Wien feiert das 250-Jahre-Jubiläum mit der Schau „Sammeln für die Zukunft“. Und nach sicherer Unterbringung zeigt sie dabei auch den weltberühmten „Feldhasen“ von Albrecht Dürer, der 524 Jahre alt und sehr lichtempfindlich ist. Albertina-Generaldirektor Ralph Gleis erwartet einen Sturm auf das „Markenzeichen“ des Hauses.
Erst gestern montierte man einen 120 Kilogramm schweren pinken Hasen auf das Dach der Albertina in Wien, um den Auftakt der Jubiläumswoche einzuleiten. Der 2,5 Meter hohe und 3,7 Meter lange glasfaserverstärkte Polyesterhase wurde am Mittwochvormittag mit einem Kranfahrzeug montiert, die „Krone“ berichtete.
Waldviertler verstärkt den „Hasen-Hype“
Mit einem starken Augenzwinkern meldet sich der Zwettler Tierpräparator Gerhard Blabensteiner bei der „Krone“. Er zeigt immer wieder mit außerordentlichen Dingen. Zum Beispiel berichtete die „Krone“ damals, dass er erfolgreich Bananen im Waldviertel züchten konnte.
Auch zum Jubiläum der Albertina in Wien und der Albrecht-Dürer-Naturstudie „Feldhase“ meldete sich Blabensteiner nun wieder bei der „Krone“. Soviel Arbeit, wie Dürer bei seinem Aquarell aus 1502, mit den schier unzähligen Pinselstrichen, dürfte sich der Waldviertler nicht gemacht haben. Aber der Tierpräparator hat zum Dürer-Hasen nun einen „dür(r)en Hasen“ angefertigt, indem er einen extrem abgemagerten Feldhasen präparierte.