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Soll die Volksschule 6 Jahre dauern?

· Politics

Schwache Pisa-Ergebnisse und die frühe Entscheidung über den weiteren Bildungsweg befeuern die Debatte um eine sechsjährige Volksschule. Befürworter sehen darin mehr Chancengleichheit und weniger Druck, Kritiker bezweifeln, dass damit die Bildungsprobleme gelöst werden. Doch was sagen die „Krone“-Leser zu diesem Thema?

Die NEOS sprechen sich für eine Verlängerung der Volksschule von vier auf sechs Jahre aus. Hintergrund sind unter anderem Bildungsdefizite bei Lesen und Rechnen sowie die Frage, ob Kinder bereits mit zehn Jahren über ihren weiteren Schulweg entscheiden sollten. Bildungsminister Christoph Wiederkehr will entsprechende Modelle erproben, Niederösterreich soll nach dem Wunsch der NEOS sogar zur Modellregion werden.

Befürworter argumentieren, dass eine längere gemeinsame Schulzeit den Druck auf Kinder, Eltern und Lehrkräfte verringern könnte. Zudem ist die sechsjährige Grundschule in mehreren EU-Ländern bereits üblich. Gegner halten dagegen, dass eine bloße Verlängerung der Volksschule die bestehenden Probleme im Bildungssystem nicht automatisch löst.

Ihre Meinung zählt!
Wie würde sich eine sechsjährige Volksschule Ihrer Meinung nach auf die Entwicklung der Kinder auswirken? Was braucht es aus Ihrer Sicht, damit Kinder besser lesen, rechnen und lernen können? Welche Vor- und Nachteile sehen Sie in einer späteren Trennung der Schüler auf unterschiedliche Schulformen? Welche weiteren Reformen im Schulwesen halten Sie für wichtig?

Wir freuen uns auf Ihre Ansichten und Vorschläge in den Kommentaren!