Die spanische Startelf für den WM-Sechzehntelfinal-Kracher gegen Österreich (ab 21 Uhr – hier im Liveticker) ist da! Auf die Mannschaft von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wartet ein Starensemble rund um Barca-Kicker Lamine Yamal.
Hier die Startelf der Spanier:
Der Europameister will seinem eigenen, auf Ballbesitz ausgelegten Stil treu bleiben. „Wir werden sehen, welcher der sehr gegensätzlichen Ansätze sich durchsetzen wird“, sagte Spaniens Coach Luis de la Fuente. „Sie sind beide gut.“ Sollten die Österreicher sehr tief und kompakt stehen, wie sie es im Turnierverlauf mitunter ebenfalls bereits praktiziert hatten, müsste sein Team den Ball mit Genauigkeit zirkulieren lassen. „Wenn wir in ihrem Strafraum sind, brauchen wir Präzision. Wir kreieren gefährliche Situationen, aber wir müssen sie auch verwerten.
Fünf Tore haben die Spanier in ihren drei WM-Spielen bisher erzielt – vier davon aber beim 4:0 gegen Saudi-Arabien. Anlass zur Zuversicht gibt der sich ständig verbessernde Fitnesszustand von Lamine Yamal, den vor Turnierstart eine Oberschenkelverletzung zu schaffen gemacht hatte. Eine Minutenbeschränkung für den Jungstar stellte De la Fuente nicht in Aussicht. „Lamine kann spielen, solange wir es von ihm wollen. Wir waren bei allen mit ihrer Reha-Zeit geduldig.“
Spanier haben WM-Titel im Visier
Geduld und vor allem Respekt hatte De la Fuente auch für seine kritisierten Mittelfeldstars Rodri und Pedri eingefordert. „Ich sehe, wie sie sich ständig verbessern. Es ist ein langes Turnier mit vielen Reisen, aber sie sind jetzt in sehr guter Verfassung“, meinte der frühere U21-Teamchef, der Ende 2022 zu Spaniens A-Auswahl aufgestiegen war. Auf die Anstrengungen des Turniers sei man vorbereitet. „Wir wussten, dass es eine einzigartige Situation wird. Es nutzt nichts, nach Ausreden zu suchen. Wir haben es so angenommen, wie es ist.“
Das erklärte Ziel der Spanier ist es, das Finale am 19. Juli vor den Toren New Yorks zu erreichen. Frankreich spiele bisher eine gute WM und sei einer der Topfavoriten. „Aber wir sind es auch, und es gibt noch einige andere in dieser Kategorie“, meinte De la Fuente. „Wir gehen Schritt für Schritt, das Wichtigste ist das nächste Spiel.“ Dass es bei der WM zuletzt einige Überraschungen gegeben habe, wollte der Coach von „La Roja“ nicht überbewerten. „Es gibt viele Gegner, die gleichwertig sind. Man muss viele verschiedene Situationen meistern.“