Am Samstag messen sich in Innsbruck die besten Nachwuchssprinter aus Tirol, Südtirol und dem Trentino im großen Euregio-Finale des SprintChampion-Bewerbs (ab 13 Uhr im sportkrone.at-Livestream). Im Vorfeld des Events hat sich die „Krone“ mit dem Verantwortlichen des Tiroler SprintChampion, Thomas Abfalter, unterhalten.
„Die Stimmung im Vorfeld ist ausgezeichnet. Eltern, Fans, Politik und bei den Talenten selbst – überall ist die Begeisterung vor dem großen Event am Samstag schon zu spüren“, freut sich Abfalter. In insgesamt acht Wertungsklassen (W/M U8 2019 und jünger, W/M U10 2017/18, W/M U12 2015/16, W/M U14 2013/14) werden die schnellsten Beine der Europaregion Tirol über 60 Meter-Sprint ermittelt. 120 Talente stehen dabei am Start.
„Tirol ist da im Vergleich auch heuer gut aufgestellt, das hat schon das Landesfinale in Schwaz gezeigt“, glaubt Abfalter an einen erfolgreichen Samstag für die heimischen Sprint-Talente. Zentral sei aber auch die Frage, was nach dem Finale in Innsbruck passiert.
Sprungbrett für Karriere
Denn Abfalter und seine Kollegen wollen durch die Sprint-Veranstaltungen einerseits die Begeisterung für Bewegung wecken, andererseits jungen Talenten Starhilfe geben. „Es hilft nicht, wenn die Leute immer jammern, dass Kinder zu viel am Handy oder am PC sind. Man muss ihnen Angebote machen, sich zu bewegen. Und das machen wir hier. Aber es darf mit dem Finale in Innsbruck nicht enden. Man muss die Talente auch weiter fördern und fordern. Dann haben wir auch starken Nachwuchs in der heimischen Leichtathletik-Szene“, so der Tiroler.
Auf jeden Fall geht es für die schnellsten Beine der Tiroler Nachwuchssprinter im November nach Wien. Denn dort steht erstmalig auch ein Österreich-Finale des SprintChampion-Bewerbs an.