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Stallorder bei Mercedes: Deutliche Worte von Wolff

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Beim Grand Prix der Niederlande am Sonntag gab es in der Schlussphase des Rennens eine Stallorder zwischen den beiden WM-Rivalen Kimi Antonelli und George Russell. Sorgt diese nun für Zündstoff bei Mercedes? Teamchef Toto Wolff reagiert mit deutlichen Worten.

Kurz vor Ende des Rennens musste Russell – auch wegen einer Teamorder – Teamkollege Antonelli ziehen lassen. „Ich denke nicht, dass Norris noch zu schnappen war. Es ging einfach darum, die sicherste Situation zu schaffen, um Punkte zu holen“, schildert Wolff nach dem Rennen bei Sky. Nicht einzugreifen, „wäre ein zu großes Risiko gewesen, denn die beiden Ferraris waren wirklich nah dran“.

Und der Österreicher stellt klar: „So arbeiten wir, beide Fahrer wissen das. Wir verhindern die Situation, in die manch anderes Team kommt, wenn man so etwas nicht klar anspricht. Das sind harte Zeiten und es sind 2500 Leute, die daran arbeiten, die WM-Titel zu erobern. Es ist kein Einzelkampf - und so arbeiten wir schon seit 15 Jahren!“

Russell zufrieden
Russell, der hinter Sieger Lando Norris und Antonelli Dritter wurde, gibt sich jedenfalls versöhnlich. „Ich freue mich, dass ich auf dem Podium stehe. Es hätte auch ganz anders ausgehen können. Kimi wäre ohnehin vor mir gewesen mit den neuen Reifen, es war die richtige Entscheidung des Teams. Es war insgesamt ein starkes Wochenende von mir, ich bin zufrieden.“

Doch nun stellt sich die Frage: Setzt Mercedes im WM-Kampf bereits voll auf Antonelli? Mit Rang zwei in Zandvoort baut er an der WM-Spitze seinen Vorsprung aus, der Italiener liegt jetzt 59 Zähler vor Russell und Ferrari-Star Lewis Hamilton.