Steiner rechnet ab: „Ist sein letztes Jahr dort!“
Der ehemalige Formel-1-Teamchef Günther Steiner hat klargestellt, dass er für Routinier Esteban Ocon keine Zukunft bei Haas mehr sieht. Die Leistungen seien dafür konstant zu schwach. Auch einen Nachfolger hat der Südtiroler schon ausgemacht.
Steiner sieht vor allem im internen Duell zwischen Ocon und Youngster Oliver Bearman den entscheidenden Faktor. „Der Unterschied ist so groß. Ich glaube, das ist derzeit der größte Unterschied zwischen Teamkollegen in der Meisterschaft. Vor allem im Qualifying“, so der Kult-Experte im Podcast „The Red Flags“.
Routinier Ocon steht schon seit Wochen unter Druck und konnte seine Kritiker bisher nicht Lügen strafen. Deshalb ist nicht nur ein Ende seines Engagements bei Haas, sondern generell jenes seiner Formel-1-Laufbahn ein realistisches Szenario.
Nachfolger aus der Formel 2?
„Wenn man sich auch den Zeitunterschied zwischen den beiden ansieht, ist er immer riesig. Deshalb glaube ich nicht, dass er dort eine Zukunft hat. Ich denke, das ist sein letztes Jahr dort“, rechnet so auch Steiner mit dem Franzosen ab.
Zumal es für Haas gute Alternativen geben würde. Ein Name, der dabei immer wieder zirkuliert, ist jener von Yuki Tsunoda. Daran glaubt der Ex-Haas-Teamchef allerdings nicht: „Ich denke, Yuki wird schwierig, weil er wegen seiner Verbindung zu Honda klar ein Honda-Fahrer ist.“ Stattdessen sieht der Südtiroler, Formel-2-Pilot Rafael Camara in der Pole-Position.