Österreich wurde „mit Gas-Märchen getäuscht“
Die FPÖ übt heftige Kritik an leeren Flugkilometern und der Energiepolitik – Hintergrund ist eine parlamentarische Anfrage vom blauen General Christian Hafenecker an das Wirtschaftsministerium.
Der freiheitliche Grande wollte unter anderem wissen, welche konkreten Verträge es mit Katar zu Flüssiggas-Lieferungen gibt oder wie sich die Preise durch den Iran-Krieg (teils um 50 Prozent explodiert) bzw. zerstörte LNG-Förderanlagen (Flüssigerdgas) entwickeln.
Der FPÖ-Spitzenpolitiker sieht nach der Beantwortung die frühere türkis-grüne und jetzige Zuckerl-Dreier-Koalition entlarvt: „Die Regierung hat Österreich mit dem Gas-Märchen von Katar getäuscht.“
„Leere Flugkilometer“ gegen „Staatsinteresse“
Denn die propagierte strategische Energiepartnerschaft mit dem Emirat und anderen Golfstaaten „ist nichts weiter als eine reine Propagandashow auf Kosten der Steuerzahler“. Die FPÖ ortet viele leere Flugkilometer und wünscht sich trotz den Angriffskriegs auf die Ukraine das russische Gas zurück. „Außer Reisespesen nichts gewesen“, bilanziert Hafenecker.
Konter des zuständigen Ministers Wolfgang Hattmannsdorfer auf „Krone“-Nachfrage: „Österreich bezieht LNG über mehrere unterschiedliche Quellen und ist damit sehr gut aufgestellt.“ Zudem sei ein regelmäßiger Austausch mit Syndikatspartnern etwa der OMV in den Vereinigten Arabischen Emiraten „im Staatsinteresse“.