Österreichs Team ist schon in Kansas gelandet
Algerien kann kommen. Österreich ist schon in Kansas gelandet. Davor gab‘s noch eine Geburtstagstorte samt Ständchen für David Alaba.
Wär‘s eine WM im professionellen Singen, würden Österreichs Burschen, so ehrlich muss man sein, nicht einmal über das Ticket der besten Gruppendritten in der K.-o.-Phase landen. Technisch war‘s nicht berauschend, was Arnautovic, Laimer und Co. stimmlich zum Besten gaben – eine tolle Geste aber allemal. David Alaba wurde mit Ständchen und Torte zu seinem 34er, den er am Mittwoch feierte, von der Mannschaft beglückt.
Übrigens hat Alaba am gleichen Tag wie ein gewisser Lionel Messi Geburtstag. Auch der wurde, gleichsam parallel von seinen Teamkollegen geehrt.
Zurück zum österreichischen Team: Nach dem Ständchen ging‘s ab in den Flieger, auch nach Kansas, wo am Sonntag in der Früh mit Algerien der letzte Gruppengegner wartet. Auch von der Reise und vom Flug hat das ÖFB-Social-Media-Team die besten Impressionen zusammengestellt.
Schreckensszenario Spanien
Die Anreise ist also geglückt. Hoffentlich tut es das Match auch. Anpfiff ist am Sonntag um 4 Uhr. Die Österreicher benötigen in Kansas City gegen Algerien einen Punkt, um als Zweiter fix im Sechzehntelfinale zu stehen. Zu Spielbeginn werden sie zudem wissen, ob und welche Niederlage reichen würde, um auch als einer der acht besten Gruppendritten aufzusteigen. Damit könnte die ÖFB-Auswahl in der ersten K.-o.-Runde Spanien aus dem Weg gehen.
„Es ist sicherlich von Vorteil, dass wir das allerletzte Spiel von allen haben, die es gibt, sodass wir zu Beginn des Spiels schon ganz genau wissen, welches Ergebnis es braucht“, meinte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Über allem steht, dass Österreich erstmals seit 1982 bei einer WM eine Gruppenphase überstehen will. „Wir müssen im letzten Spiel dafür sorgen, dass wir dann auf jeden Fall dabei sind, wenn es in die Play-off-Phase geht“, sagte Rangnick. „Dann ist es am Ende auch egal, gegen wen wir dann kommen.“