Tennis-Ass ehrlich: „Beim Training oft geweint!“
Tennis-Star Aryna Sabalenk hat offen über eine der schwierigsten Phasen in ihrem Leben gesprochen. Gegenüber dem „Time“-Magazin verrät die 28-Jährige, wie ihr der Sport nach dem Tod ihres ehemaligen Partners Konstantin Koltsov neue Kraft gegeben hat.
Im März 2024 ist Sabalenkas ehemaliger Partner Koltsov im Alter von 42 Jahren gestorben. Laut Polizei handelte es sich dabei um Suizid. Für Tennis-Ass Sabalenka eine furchtbare Nachricht, die sie in eine persönliche Krise stürzte. Über die düstere Zeit hat sie nun mit dem „Time“-Magazin gesprochen.
„Ich habe beim Training oft geweint. Es war eine sehr schwere Zeit in meinem Leben“, lässt die Weltranglistenerste tief Blicken. Der Sport selbst sei in dieser Zeit aber auch ihr Anker gewesen: „Tennis hat mich wirklich vor einer Depression bewahrt. Ich habe einfach versucht, mich auf das Training zu konzentrieren, damit ich weniger Zeit allein mit mir und meinen Gedanken verbringe.“
„Gibt kein Richtig oder Falsch“
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters infolge einer Hirnhautentzündung im Jahr 2019 musste Sabalenka erneut mit ihrer Trauer umgehen und entdeckte eine Formel für sich. „Ich weiß nicht, ob es irgendein Klischee darüber gibt, wie man trauern sollte. Ich glaube, in dieser Situation gibt es kein Richtig oder Falsch. Wir alle brauchen unterschiedliche Dinge. Für mich ist die Rückkehr zur Arbeit der einzige Weg.“
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.