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Tor gegen Ex-Klub Rapid: Stefan Schwab jubelt

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Besondere Geschichte bei Ried gegen Rapid: Ausgerechnet Neuzugang Stefan Schwab, jahrelang Rapid-Kapitän, traf im Innviertel zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Innviertler. Torjubel inklusive.

Er werde die situative Emotion entscheiden lassen, hatte Schwab im „Krone“-Interview gemeint. Vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Rapid war er gefragt worden, ob er im Fall eines Torerfolgs denn jubeln würde. Und tatsächlich hätte er schon fast in der ersten Halbzeit einen veritablen Grund zum Überlegen bekommen. Beim Stand von 1:0 für Rapid zog Schwab mit seinem starken linken Fuß etwa 20 Meter vorm Tor ab und traf nur die Latte. Ein paar Millimeter weiter unten und er hätte schon gegen den Klub getroffen, für den sechs Jahre lang sein Herz geschlagen hatte.

Treffer per Kopf
Es sollte etwas später tatsächlich so kommen. 74. Spielminute. Rapid führt weiterhin 1:0, Stürmer Ercan Kara ließ binnen weniger Minuten zwei Riesenchancen aufs 2:0 aus. Das soll sich rächen. Angriff Ried, der Ball kommt über rechts in den Strafraum, dort wartet Schwab. Per Kopf drückt der die Wuchtel über die Torlinie des Rapid-Gehäuses. Ausgleich, 1:1. Und die Schwab‘sche situative Emotion? Entscheidet eindeutig auf ehrlichen, unverfälschten Jubel. Warum auch nicht? Schwab freut sich sichtlich.

Allerdings nur kurz. Denn drei Minuten später ist Rapids Moulaye Haidara, aktuell in Hochform, zur Stelle und netzt zum 2:1 für die Grün-Weißen. Dabei soll es bleiben. Die Hütteldorfer gehen als Sieger einer verrückten Partie vom Platz.