Tragödie um Teneriffa-Kicker: Todesursache geklärt
Nach dem tragischen Tod von Teneriffa-Kicker Jesus de Miguel nennt der vorläufige Autopsiebericht eine „unfallbedingte Brustverletzung“ als Todesursache. Am Donnerstag wurde der 30-Jährige in seinem Heimatort beigesetzt.
Angehörige, Freunde und hochrangige Vertreter des spanischen Fußballs haben von Jesus de Miguel Abschied genommen. Die Trauerfeier für den 30-Jährigen fand in seinem Heimatort Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid statt. De Miguel war am Montag bei dem Zweitligaspiel seines Klubs Teneriffa gegen den FC Andorra hart mit dem gegnerischen Tormann zusammengestoßen und später im Krankenhaus gestorben.
Auch Weltmeistertrainer bei Trauerfeier
Der vorläufige Autopsiebericht nennt eine „unfallbedingte Brustverletzung“ als Todesursache, wie die Zeitung „Canarias7“ berichtete. Demnach habe der Zusammenprall zu einer schweren Verletzung im Brustkorb geführt, die schließlich zum Tod des Kickers geführt hat. Weitere Untersuchungen, etwa toxikologische Tests stehen unterdessen noch aus.
Der spanische Verbandschef Rafael Louzan sprach der Familie de Miguels sein Mitgefühl aus. „Es ist ein unersetzlicher Verlust“, sagte er in Navahermosa. Diese Tragödie müsse Ansporn sein, die Notfallversorgung in den Stadien weiter zu verbessern. „Es ist ein sehr schwerer Tag. Der Fußball muss heute vereint sein“, fügte Louzan hinzu.
Auch Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente nahm an der Trauerfeier teil „Aus Schmerz und Mitgefühl übermitteln wir ihnen unser Beileid und unseren Respekt. Es ist der beste Weg zu zeigen, dass der Fußball vereint ist. Eine feste Umarmung an alle ihre Angehörigen“, sagte er vor Journalisten. Auch Präsidenten großer Klubs, allen voran Florentino Perez von Real Madrid, erwiesen de Miguel die letzte Ehre. Die Beisetzung selbst sollte anschließend im engsten Familienkreis stattfinden.