Voice of Freedom Повна версія

Trainer muss nach WM-Pleite offenbar Koffer packen

· Sport

Nach dem 1:5-Debakel im WM-Spiel gegen Schweden hat Tunesiens Fußballverband offenbar erste Konsequenzen gezogen. Wie der Journalist Romain Molina berichtet, muss Teamchef Sabri Lamouchi seine Koffer packen.

Zwei Wochen, nachdem er mit seiner Truppe im Wiener Ernst Happel Stadion zu Gast war, ist Lamouchi in Tunesiens Fußball-Nationalmannschaft wohl Geschichte. 

„Schmerzhafte Niederlage“ zum Auftakt
Im ersten WM-Spiel hatten sich die Afrikaner am Sonntag (Ortszeit) Schwedens Auswahl mit 1:5 geschlagen geben müssen. „Es ist eine schwierige und schmerzhafte Niederlage. Mit so einem Ergebnis in ein Turnier zu starten, ist extrem hart“, so Lamouchi nach dem katastrophalen Fehlstart.

Gut möglich, dass die Pressekonferenz sein letzter öffentlicher Auftritt als Teamchef war, laut Molina, der unter anderem für die „New York Times“ und den „Guardian“ schreibt, wurde der 54-Jährige von seinen Aufgaben entbunden. Offiziell bestätigt hat der Verband die Meldung bislang nicht, entspricht sie tatsächlich der Wahrheit, wäre Lamouchi der dritte Teamchef, der während einer Weltmeisterschaft entlassen wird ...

Einen neuen Trainer dürften wohl auch Tunesiens Spieler in der Kabine begrüßen. Spätestens am Sonntag, wenn die Nordafrikaner auf Japan krachen ...