Das kommt überraschend! Während Sportdirektor Christoph Freund die Verkaufsabsichten der Bayern bekräftigt, widerspricht Joao Palhinha dem Österreich und plant, weiter in München zu bleiben.
Ohne seine zahlreichen WM-Fahrer startete der FC Bayern München am Samstag mit einer Niederlage in die Vorbereitung auf die neue Saison. Beim 100-jährigen Vereinsjubiläum des SV Wehen Wiesbaden unterlag der deutsche Rekordmeister dem Drittligisten 1:2 (0:1).
Aufgefüllt wurde der Kader mit zahlreichen Nachwuchsspielern aus dem Campus. Auch die Leihrückkehrer Sacha Boey und Joao Palhinha, die als Wechselkandidaten gelten, gehörten dazu. „Sie (Anm. d. Red.: Boey und Palhinha) wissen Bescheid. Sie trainieren jetzt mit, aber sie werden in unserer Planung keine große Rolle mehr spielen. Sie sind gute Spieler, sie trainieren ordentlich, sie werden jetzt dabei bleiben. Aber der Plan ist, dass sie die nächsten Schritte wo anders gehen“, stellte Sportdirektor Christoph Freund klar.
Palhinha war zuletzt mit Sporting Lissabon, Benfica Lissabon sowie Aston Villa in Verbindung gebracht worden. Beide seien „sehr interessante Spieler, die einen Markt haben. Ich glaube, die stehen vielen Mannschaften gut zu Gesicht“, ergänzte Freund.
„Möchte meine Position hier behalten“
Das sieht Palhinha jedoch anders. Auf dem Weg zum Mannschaftsbus sagte der 31-jährige Portugiese laut der „Bild“-Zeitung zu seiner Zukunft: „Ich möchte meine Position hier behalten.“ Eine Planänderung, die in München für Unruhe sorgen könnte …