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Trauen Sie der FPÖ Lösungen in der Asyldebatte zu?

· Politics

Die dramatischen Bilder aus Ceuta gingen um die Welt. Für Herbert Kickl und die FPÖ scheinen sie den eigenen Kurs zu bestätigen. Doch mit dem Rückenwind der starken Umfragen wächst auch die Erwartung. Wer seit Jahren einen härteren Umgang mit Migration fordert, muss zeigen, dass aus harten Botschaften auch umsetzbare Politik werden kann. Wäre die FPÖ in Regierungsverantwortung, hätte sie die richtigen Antworten auf die Krise?

Herbert Kickl und die FPÖ sehen sich in ihrem Kurs bestärkt. Seit Jahren fordern sie strengere Grenzkontrollen, konsequentere Abschiebungen und einen härteren Umgang mit illegaler Migration. Viele Wähler schätzen diese klaren Botschaften und wollen die FPÖ in Regierungsverantwortung sehen. Kritiker halten dagegen, dass Schlagworte allein keine funktionierende Asylpolitik ersetzen und Europa gemeinsame Lösungen braucht.

Probleme benennen – aber auch lösen?
In Verantwortung war Kickl schon: Nach einem kurzen Ritt als Innenminister im Regierungssattel war dieser aber auch rasch wieder zu Ende. Anhänger sehen seine Amtszeit als Beweis, dass die FPÖ einen strengeren Kurs tatsächlich umsetzen kann. Sie verweisen auf konsequentere Abschiebungen und beschleunigte Asylverfahren. 

Kritiker halten dagegen, dass vieles bei Ankündigungen geblieben sei. So gelang es Kickl etwa nicht, neue Rückführungsabkommen mit wichtigen Herkunftsländern abzuschließen: Eine Voraussetzung, um abgelehnte Asylwerber tatsächlich außer Landes bringen zu können. Eine nachhaltige, gemeinschaftlich europäische Asylpolitik sehe anders aus.

Ihre Meinung ist gefragt!
Hat Herbert Kickl aus Ihrer Sicht die richtigen Antworten auf die aktuelle Migrationskrise? Trauen Sie der FPÖ zu, ihre Forderungen auch in Regierungsverantwortung umzusetzen? Oder lebt ihr Erfolg vor allem davon, die Versäumnisse anderer Parteien aufzuzeigen? Welche Lehren sollte Österreich aus den Ereignissen in Ceuta ziehen? 

Wir sind auf Ihre Kommentare gespannt!