2023 holte sich Julia Grabher beim ITF W100-Turnier auf Gran Canaria den Titel. Aus der Wiederholung dieses Erfolges wird zumindest in diesem Jahr nichts. Nachdem die Vorarlbergerin in der ersten Runde noch einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte, war im Achtelfinale überraschend früh Endstation.
In Maspalomas hatte sich die 30-jährige Dornbirnerin, die auf Gran Canaria als Nummer eins gesetzt war, zum Auftakt noch über einen 6:4-6:0-Erfolg über die Deutsche Joelle Steur freuen dürfen. Anders das Bild am Donnerstag, als die 109. der Weltrangliste auf die Tschechin Anna Siskova traf.
Blitzstart von Siskova
Die 25-jährige Nummer 238 der Welt machte von Beginn an Druck, gewann die ersten fünf Ballwechsel und nutzt gleich ihre zweite Breakchance zur 2:0-Führung. Grabher fand zwar eine Chance zum umgehenden Rebreak vor, ließ diese allerdings aus und lag somit rasch 0:3 zurück. Nachdem Siskova drei weitere Chancen ausgelassen hatte, der Vorarlbergerin das Service abzunehmen, nutzte sie ihre vierte Möglichkeit und fixierte mit ihrem zweiten Break nach nur 40 Minuten den 6:2-Satzgewinn.
Weiter warten auf ersten Titel
Vermeintlich ein Weckruf für Österreichs aktuelle Nummer vier, die Durchgang zwei mit ihrem ersten Break begann und in der Folge auf 2:0 bzw. 3:1 davonziehen konnte. Danach spielte aber nur mehr Siskova, die fünf Games in Serie machte und nach einer Gesamtspielzeit von 1:34 Stunde als 6:2-6:3-Siegerin vom Sandplatz ging. Damit muss die Vorarlbergerin weiter auf ihren ersten Titel im Jahr 2026 warten.