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Trump fällt in Umfragen! Neue Tiefpunkte erreicht

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Donald Trump hat laut jüngsten Umfragen so wenig Rückhalt in der US-Bevölkerung wie noch nie. Bei den Midterm-Wahlen im November könnten seine Republikaner auf eine krachende Niederlage zusteuern.

Laut einer aktuellen Umfrage vom Institut YouGov im Auftrag von „Economist“ unterstützen nur noch 34 Prozent der Befragten Trumps Amtsführung, während 62 Prozent sie ablehnen.

Noch nie fiel eine Befragung bei diesem Umfrageinstitut für ihn schlechter aus – über beide Amtszeiten hinweg. 

Für Trump und seine Republikaner ist dieser Absturz vor den diesjährigen Zwischenwahlen ein schwerer Dämpfer, bei denen sie ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern verteidigen müssen. Als Hauptgründe für die wachsende Unzufriedenheit gelten der von vielen Amerikanern abgelehnte US-Krieg im Iran und die angespannte Wirtschaftslage.

Die hartnäckige Inflation, die durch die vom Iran-Krieg verursachten Turbulenzen am Ölmarkt und die daraus resultierenden hohen Benzin- und Düngemittelpreise noch verschärft wird, belastet die Bevölkerung zusehends.

Tiefpunkt auch bei Iran-Umfrage
Auch die Unterstützung der US-Bevölkerung für den Iran-Krieg ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts vor fünf Monaten gefallen. Noch ein Drittel der US-Bürger befürwortet den Militäreinsatz, wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervorging. Zudem seien 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Präsident Donald Trump die Ziele der Intervention nicht klar dargelegt habe.

In dem Krieg sind bisher 18 US-Soldaten sowie Tausende Menschen im Iran und im Libanon ums Leben gekommen. Trump hatte im Wahlkampf 2024 versprochen, die USA aus langwierigen Konflikten herauszuhalten. Ursprünglich schätzte er die Dauer des Einsatzes auf vier bis fünf Wochen.