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Trump-Kontakte: Infantino droht Ärger in den USA!

Trump-Kontakte: Infantino droht Ärger in den USA!

Neuer Ärger für Gianni Infantino. Jamie Raskin, ein ranghoher US-Politiker, fordert Aufklärung über die engen Beziehungen zwischen dem FIFA-Boss und US-Präsident Donald Trump. Der demokratische Abgeordnete wittert Korruption und lässt nun Maßnahmen folgen! 

„Es ist Zeit, der Korruption in der FIFA die Rote Karte zu zeigen“, schreibt Raskin in einer offiziellen Aussendung. Der US-Politiker fordert die FIFA und Infantino darin auf, bis zum 9. August Informationen über Kontakte zur aktuellen US-Regierung vorzulegen.

Doch damit nicht genug – Raskin verlangt auch eine Befragung von Infantino vor dem US-Justizausschuss. Wenn die Demokraten bei den Zwischenwahlen im November die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernehmen sollten, wäre Raskin wohl aussichtsreichster Kandidat für den neuen Vorsitz in eben jenem Justizausschuss. 

Mehrere Aktionen mit Beigeschmack
Für Infantino und Trump wäre das ein unliebsames Szenario, da der Demokrat dann mehr Einfluss in der Causa hätte. Infantino wird vorgeworfen, dass er durch Gefälligkeiten die Gunst von US-Präsident Trump gewonnen habe. Exemplarisch dafür stehe etwa der eigens geschaffene FIFA-Friedenspreis, der Trump überreicht wurde.

Während der WM soll Trump schließlich bei Infantino interveniert haben, um die Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun aufheben zu lassen. Dass der Kicker im WM-Achtelfinale gegen Belgien dann tatsächlich auflaufen durfte, sorgte weltweit für große Aufregung.

Doch damit immer noch nicht genug! In seinem Statement geht Raskin auch auf eine von der FIFA gemietete Bürofläche im Trump-Tower in New York ein. Kostenpunkt: etwa 600.000 US-Dollar pro Jahr. Raskin forderte deshalb nun eine Liste aller Geldtransfers und Geschenke an Trump, dessen Regierung und Familie an. Zudem möchte der US-Politiker Besucherlisten aus den FIFA-Büros in Miami und New York einsehen. Es wartet also noch ein heißer Sommer und Herbst auf Infantino und Co. 

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