Donald Trump und Gianni Infantino sind bei der Siegerehrung für den neuen Weltmeister Spanien von großen Teilen des Publikums ausgepfiffen worden. Und der US-Präsident sorgte dann auch noch für bizarre Szenen.
Gemeinsam mit FIFA-Boss Gianni Infantino überreichte Donald Trump den goldenen WM-Pokal an Spaniens Kapitän Rodri. Die Iberer konnten sich am Sonntag mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien durchsetzen. Trump unterhielt sich danach noch mit einigen spanischen Spielern und ließ es sich auch nicht nehmen, am rechten Rand des Siegerfotos zu posieren.
Für den US-Präsidenten war es im 104. und letzten Spiel der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Trump saß auf der Ehrentribüne auf Höhe der Mittellinie zwischen seiner Ehefrau Melania und Infantino hinter Plexiglas.
„Wiederholen, solange ich noch da bin“
„Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, hatte der 80-Jährige schon vor dem Spiel in Richtung von Weltverbandschef Infantino gesagt. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt.
2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.
Nicht der erste kuriose Auftritt
Schon bei der Klub-WM im vergangenen Jahr hatte Trump nach dem Finalsieg des FC Chelsea über Paris Saint-Germain die Trophäe übergeben – und dabei für Aufsehen und Verwirrung gesorgt. Als Chelsea-Kapitän Reece James den Pokal in den Händen hielt, blieb Trump einfach auf der Bühne. James schaute den US-Präsidenten fragend an und reckte die Trophäe schließlich jubelnd in die Höhe, während Trump inmitten der Chelsea-Profis stand. Auch diesmal wollte Trump den Platz nicht räumen ...