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Trump will Diplomatie eine Chance geben

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Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bemühen sich nun wieder um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will seinem UNO-Botschafter zufolge der Diplomatie eine Chance geben. 

Die USA stellten über das Wochenende ihre Angriffe ein – nach 13 Nächten in Folge. Auch vom Iran wurden keine Attacken auf Nachbarländer bekannt. Das Mullah-Regime betonte, man werde die Gegenschläge auf Verbündete der Vereinigten Staaten im Nahen Osten so lange unterbrechen, so lange die USA die Waffen schweigen lassen. Der US-Fernsehsender CBS berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Angriffe seien ausgesetzt worden, weil am Freitag ein Vermittler des Omans zu Gesprächen nach Teheran gereist sei.

US-Verteidigungsvorräte schrumpfen
Trump habe sich vorerst dazu entschlossen, von seinen Plänen zur Eskalation der Angriffe auf den Iran Abstand zu nehmen, berichtete auch die „New York Times“ am Samstag unter Berufung auf zwei mit der Diskussion vertraute Personen. Der Präsident und seine Berater seien besorgt über eine Ausweitung des Konflikts, die Erschöpfung der Verteidigungsvorräte, die Entfremdung der Verbündeten im Nahen Osten und am Persischen Golf sowie über Beeinträchtigungen der Energieversorgung und der Weltwirtschaft.

Gleichzeitig bestätigte Washington die Verlegung weiterer Truppenteile in den Nahen Osten. UNO-Botschafter Mike Waltz gab in der Polit-Sendung „Face the Nation“ des TV-Senders CBS News bekannt, dass zusätzliche Kapazitäten in die Region entsandt würden. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen.

Im Iran überwiegt die Skepsis
Die Führung in Teheran bleibt einem iranischen Insider zufolge jedoch skeptisch hinsichtlich der Absichten der US-Regierung. Die Position des Irans laute „Angriff für Angriff“: Wenn die Attacken aufhörten, werde auch der Iran seine Einsätze einstellen. Diese Botschaft sei den USA bereits übermittelt worden. Es gebe jedoch mehr Skepsis als Optimismus. „Die vorherrschende Meinung ist, dass die Pause eher taktischer Natur und nicht ernst gemeint ist“, sagte der Insider.