Mit einer ungewöhnlichen Geste ist US-Trainer Mauricio Pochettino in die Pressekonferenz vor dem WM-Sechzehntelfinale seiner Mannschaft gegen Bosnien-Herzegowina gestartet. Der 54-Jährige bat um Entschuldigung.
„Ich war so frustriert nach der Niederlage“, begründete Pochettino seinen genervten Auftritt nach dem 2:3 seiner Mannschaft im sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen die Türkei.
Der 54-Jährige hatte sich anschließend über fehlende Gratulationen für den ersten Platz „in einer sehr schwierigen Gruppe“ beschwert. Mit seiner von einem Lächeln begleiteten Bitte um Verzeihung sorgte er nun für harmonische Atmosphäre, bevor es um das mit Spannung erwartete erste K.-o.-Spiel des Gastgebers ging.
Deutschland-Aus als Warnung
„Für uns ist es das Finale der Weltmeisterschaft. Wenn wir nicht so denken, werden wir Probleme haben“, sagte Pochettino vor der Partie am Donnerstag (2 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker).
Dass seine Mannschaft als Favorit gilt, kann der Argentinier nicht wirklich nachvollziehen. „Ich glaube nicht, dass wir die Favoriten sind. Wir haben in den vergangenen Tagen gesehen, was das heißt“, sagte er und ergänzte: „Deutschland war Favorit gegen Paraguay und wir haben gesehen, was passiert ist.“