US-Botschafterin drohte wohl Regierung in Athen
Rumänien steckt derzeit in einer gravierenden politischen Krise. Nach dem Zusammenbruch der Regierung hofft das Land jetzt, bald einen neuen Regierungschef zu bekommen. Inmitten dieser Krise soll die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, mit einer brisanten Aussage für Unruhen gesorgt haben.
Im Hinblick auf den drohenden Sturz des rumänischen Ministerpräsidenten Ilie Bolojan soll Guilfoyle bei einem Abendessen mit griechischen Regierungsmitgliedern gesagt haben: „Wir können das mit jedem beliebigen Land tun. Wir können das auch hier tun“.
Hitzige Diskussion mit griechischem Energieminister
Das Treffen soll laut „Wall Street Journal“ im März stattgefunden haben. Im Zuge des Dinners soll die US-Botschafterin in Athen mit dem griechischen Energieminister Stavros Papastavrou aneinandergeraten sein.
Kurz nach Drohung stürzte rumänische Regierung
Kurze Zeit nach Guilfoyles brisanter Aussage brach die rumänische Regierung tatsächlich zusammen. Im April 2026 entzogen die Sozialdemokraten dem Ministerpräsidenten Illie Bolojan ihr Vertrauen, am 5. Mai fand im rumänischen Parlament ein Misstrauensantrag gegen die Regierung eine Mehrheit. Am Mittwoch hat Rumäniens Parlament auch dem designierten Regierungschef Siegfried Muresan das Vertrauen verweigert – die „Krone“ berichtete.
Griechenland betont „stabile Beziehung“ zu den USA
Die griechische Regierung wies die Berichte über eine Drohung Guilfoyles zurück. Es habe „zu keinem Zeitpunkt“ eine Bedrohung der griechischen Regierung gegeben. Die Beziehung zu den USA sei stabil.
Guilfoyle war mit Trumps Sohn verlobt
Kimberly Guilfoyle war Staatsanwältin und Fox-News-Moderatorin. Zudem war sie mit Trumps Sohn Donald Trump Jr. verlobt. Die US-Amerikanerin gilt als langjährige Unterstützerin Donald Trumps. Dieser kündigte nach Guilfoyles Trennung von seinem Sohn 2024 an, die 57-Jährige als Botschafterin in Griechenland nominieren zu wollen. Im September 2025 trat sie ihre jetzige Position an.