Diese Entscheidung sorgt für Kopfschütteln und Entsetzen: Der dreifache Grand-Slam-Gewinner Stan Wawrinka, der seine glorreiche Karriere nach der Saison beenden wird, erhielt keine Wildcard für die US Open. Jetzt stehen die Veranstalter heftig in der Kritik.
Aus und vorbei: Die Grand-Slam-Karriere von Stan Wawrinka ist zu Ende! Weil der Schweizer keine Wildcard bekam, muss der 41-Jährige nun bei den US Open zusehen. Die beiden letzten Startplätze erhalten mit Darwin Blanch und Patrick Kypson stattdessen zwei Lokalmatadoren.
„Partycrasher“ und „Schande“
Eine Entscheidung, die im Tennis-Zirkus für jede Menge Wirbel und Unverständnis sorgt. Wawrinka, der immerhin 2016 in New York triumphiert hatte, hoffte auf eine Abschiedsvorstellung bei den US Open. Diese bleibt ihm nun jedoch verwehrt. Der renommierte spanische Tennis-Journalist Jose Moron spricht via Twitter sogar von einer „Schande“.
„Ausgerechnet die US Open verzichten groteskerweise freiwillig auf eine letzte Party mit ‘Stan the Man‘. Und machen sich so zum Partycrasher“, kann es der Schweizer „Blick“ nicht fassen. Und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) schimpft: „Stan Wawrinka wird bei der Wildcard-Vergabe der US Open übergangen!“
Rekord-Preisgeld bei den US Open
Die Tennisstars dürfen sich bei den US Open über ein Rekordpreisgeld freuen. Die Gewinnerin und der Gewinner des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres bekommen für den Sieg jeweils 5,5 Millionen Dollar (rund 4,7 Mio. Euro). Insgesamt werden 108 Millionen Dollar ausgeschüttet. Das entspricht einem Anstieg des Preisgelds von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.