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Verstappen-Klartext: „Die können mich alle mal“

Verstappen-Klartext: „Die können mich alle mal“

„Wenn es gegen mich gerichtet ist, können die mich alle mal.“ Formel-1-Star Max Verstappen stellt sich nach heftigen Anfeindungen gegen seinen jungen GT3-Teamkollegen Chris Lulham gegen Hasskommentare im Internet.

Beim GT-World-Challenge-Rennen in Portimao teilte Verstappen sich einen Mercedes-AMG GT3 mit Lulham und Ben Barnicoat. Wegen einer Terminkollision half er vor dem USA-Grand-Prix bei seinem Team aus. Nach einem Überholmanöver Lulhams kassierte das Trio eine Durchfahrtsstrafe und wurde Neunter.

Danach wurde der Brite online massiv beleidigt. Verstappen verteidigte ihn bereits nach dem Rennen und kritisiert nun: „Dort kann man unzählige Troll-Accounts erstellen, ohne dass echte Namen oder Adressen dahinterstehen.“

„Die können mich alle mal“
Eigene Beleidigungen seien ihm egal. „Die Leute können online sagen, was sie wollen. Mich persönlich interessiert das nicht. Wenn es gegen mich gerichtet ist, können die mich alle mal“, zitierte „F1 Insider“ den 29-Jährigen.

Bei jungen Fahrern sei es anders: „Wenn es einen meiner Fahrer trifft, der noch jung ist und diesen Druck und diese Aufmerksamkeit nicht gewohnt ist, und die Leute anfangen, solche Dinge zu schreiben, dann ist das ziemlich extrem“, erklärt Verstappen.

Nach dem Rennen sprach er persönlich mit Lulham und riet ihm, die Kommentare möglichst nicht zu lesen. Den Fahrfehler nimmt er ihm nicht übel: „Er lernt noch. Wir alle lernen. Wir alle machen Fehler.“

Sein Fazit: „Es gibt keinen Grund, deswegen irgendeinen Hass gegen ihn zu richten.“

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